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Gesprächsführung in der Medizin

Wenn ein Arzt im Anamnese-Gespräch Hinweise auf die emotionale Belastung des Patienten aufgreift und sie anspricht, dauern ärztliche Gespräche laut Studien weniger lang als jene, bei denen dies nicht beachtet wird. Die durchschnittliche Zeitreduktion liegt bei rund zehn Prozent. Werden emotionale Signale nicht beachtet, führt dies eher zu länger dauernden Konsultationen.

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Berufskrankheit Krebs
©nito/Fotolia.com

Krebs kann als Berufskrankheit gemeldet und anerkannt werden, wenn er durch die Arbeit verursacht wurde. Eine von der AUVA erstellte „Übersicht: Krebs als Berufskrankheit“ bietet Informationen zu Krebserkrankungen, die einen Bezug zu Berufskrankheiten haben können. Das erleichtert Ärzten die Feststellung, ob eine Berufskrankheit vorliegen könnte und ob eine entsprechende Meldung angezeigt ist.

Informationen zu Berufskrankheiten-Liste und Meldung >> www.auva.at/bk-meldung
Informationen zur AUVA-Kampagne „Gib Acht, Krebsgefahr!“ >> www.auva.at/krebsgefahr

Migräne

Die Bedeutung von Triggerfaktoren bei Migräne wird meist überschätzt. Wenn in der Akuttherapie ein Triptan nur unzureichend wirksam ist oder belastende Nebenwirkungen auftreten, ist es durchaus sinnvoll, andere Triptane auszuprobieren. Letztlich sind bis zu 25 Prozent aller Betroffenen Triptan-Nonresponder. Für die Therapie der chronischen Migräne stehen mit Topiramat, Botulinumtoxin und monoklonalen Antikörpern neue ebenfalls potente Möglichkeiten zur Verfügung.

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Lemtrada® 12mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Wirksamer Bestandteil: Alemtuzumab

Wichtige Information über die Einschränkung der Anwendung aufgrund von sicherheitsrelavanten Bedenken von Lemtrada® (Alemtuzumab)

(Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, 26.04.2019)

Benlysta®

Wirksamer Bestandteil: Belimumab

Wichtige Information über ein erhöhtes Risiko von schwerwiegenden psychiatrischen Ereignissen (Depression, Suizidgedanken oder -verhalten, oder Selbstverletzungen) bei der Anwendung von Benlysta® (Belimumab).

(Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, 24.04.2019)

COPD

Bei der Betreuung von COPD-Patienten liegt der Schwerpunkt immer mehr auf der Diagnostik von Risikofaktoren, den Gefahren einer Exazerbation und Begleiterkrankungen. Wichtige Eckpfeiler beim Management der COPD sind Sekundärprävention und Rehabilitation, da eine schwere Exazerbation häufig eine schlechtere Prognose hat als ein Myokardinfarkt.

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